
Tipps und Tricks |
Wie macht man ...? Wo bekomme ich ...? So
oder ähnlich ergeht es uns manchmal inmitten des schönsten
Modellbauprojekts. |
An dieser Stelle wieder unser Aufruf: Wer hat schon einmal ein kniffliges Problem geknackt oder einfach nur für eine bestimmte Arbeit eine besonders professionelle Lösung gefunden? Macht mit! Schickt uns Eure Basteltipps! |
Alle Beiträge hier werden nach bestem (Praxis-) Wissen zusammengestellt. Eine Garantie auf Richtigkeit und /oder Vollständigkeit können wir jedoch leider nicht geben. Anwendung also auf "eigene Gefahr". |
| 1. Akkus |
Technologie |
Entladeschluss | Nennspannung | Ladeschluss | Kapazität | Laden mit typ. |
Blei |
1,75 V 0,85 V* 0,85 V* 2,40 V |
2,00 V 1,20 V 1,20 V 3,60 V |
2,30 V 1,50 V 1,50 V 4,20 V |
1.000 - 200.000 mAh 100 - 10.000 mAh 100 - 10.000 mAh 100 - 10.000 mAh |
0,1 C 0,1 - 4 C 0,1 - 2 C 1 C |
Allgemeines
Abk.: Akku = Akkumulator, mAh = milli- Ampere- Stunden, V = Volt, NiCd = Nickel- Cadmium, Kenngrössen sind die Kapazität, angegeben in mAh und die Zellen- Nennspannung in V. Ein wenig Akku- Mathematik a) Ladeformel
b) Entladeformel
Die wesentlichen Unterschiede Blei:
Autor: Bruno Meudt |
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| 2. Baustoffe |
Epoxyd- Harz lässt sich besser verarbeiten, wenn man es leicht anwärmt (kurz auf die Heizung damit). Epoxyd- Harz hat die Eigenschaft, sich beim Aushärten selbst stark zu erwärmen. Das liegt an der chem. Reaktion vom Harz mit dem Härter. Kurz bevor der berühmte "nichts geht mehr"- Punkt kommt, wird es etwas flüssiger, unmittelbar darauf kann man es dann nicht mehr verstreichen. Das sollte man beachten, wenn man ein sauberes Ergebnis anstrebt, weil die Klebestelle beispielsweise im Sichtbereich liegt. Die zu verklebenden Teile also immer so lagern, dass durch den geschilderten Effekt keine "Rotznasen" laufen können. Balsaholz ist nich gleich Balsaholz. Achtet beim Kauf darauf, wozu Ihr es braucht. Es gibt Sorten, die sehr weich und leicht sind, aber auch weniger fest. Andere dagegen sind recht "hart" und ewas schwerer. Wer so etwas z. B. bei der Beplankung seiner Flächen mixt, erlebt beim anschliessenden Planschleifen sein blaues Wunder. Die Nahtstellen werden dann immer stufiger statt glatter. Also: "Augen auf beim Eierkauf!" Glasfasergewebe
schneidet man am besten mit einer ausgedienten Haarschere vom Friseur.
Solche Scheren sind sehr teuer, so dass die Figaros sie immer, wenn sie
nicht mehr in Ordnung sind, zum schärfen einschicken. Irgendwann aber geht
das nicht mehr und der Meister muss sich 'ne neue kaufen. Das ist unser
Moment zu fragen, ob man das Teil "abstauben" kann. Was für die Frisur nicht
mehr taugt, leistet in unserer Bastelwerkstatt noch lange gute Dienste. |
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| 3. Elektromotoren |
Für den Modellsport sind eigentlich nur Gleichstrom-
Motoren interessant. Hier unterscheiden wir erst mal die sog. Kollektor-
Läufer von den Bürstenlosen (= brushless) Motoren. Unter "Bürste" (früher
waren das noch richtige Kupferbürsten aus vielen feinen Drähtchen) versteht
man hier den kleinen Block aus gepresstem Kohlenstoff, dem noch Metallpulver
beigemischt ist und der dafür sorgt, dass der Strom über den sich drehenden
Kollektor (das ist der Stromabnehmer auf dem Rotor, ja, genau, dieses runde,
glänzende Kupferteil, was aus lauter einzelnen Segmenten zusammengestellt
ist) an die Rotorspulen abgegeben werden kann. Rotor nennt man die sich
drehende Welle mit den Spulen 'drauf und - richtig - Stator jenes dass die
Magnete enthält und sich eben nicht dreht. Man könnte hier eigentlich auch
vom Gehäuse sprechen. Noch ein Wort zum Kollektor. Bei Motoren, die immer
nur in eine Richtung drehen müssen (Elektroflug), kann man die Leistung des
Maschinchens etwas verbessern, indem man den Kollektor auf der Welle leicht
gegen die Spulenpakete verdreht. Der Effekt ist etwa der gleiche wie bei der
Zündung im Auto, die steht ja auch ein paar Grad vor OT.
Autor: Bruno Meudt |
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| 4. Finish |
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| 5. Flächenmodelle |
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| 6. Hubschrauber |
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| 7. RC- Anlage |
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| 8. Treibstoff |
Für alle, die ihren Sprit (Methanol oder Benzin) selbst mischen: Hier gibt's den ultimativen Spritrechner online: |
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| 9. Werkzeug |
Zweimal billig kaufen ist teurer als einmal gutes
Werkzeug anschaffen. Wer hier nicht auf den Cent achten muss, beschafft sich
seine Ausstattung am besten nicht im Baumarkt, schon gar nicht im
Versandhandel, sondern im einschlägigen Fachgeschäft. Zangen
und alle bauartverwandten Werkzeuge sollten, sobald es sich um die Klasse
der Feinmechanik dreht, ein so genanntes "durchgestecktes Gewerbe"
(Zangengelenk) aufweisen. Zugegeben, nicht alle Hersteller bieten das an,
aber z. B. bei Knipex und Sandvik sind sie zu haben. Auch dieses Schmankerl
belastet zusätzlich den Geldbeutel im Vergleich zum Standard, es lohnt sich
aber in jedem Fall. So lange eine Zange neu ist, wird man keinen grossen
Unterschied bemerken. Kommt so ein Teil aber regelmässig zum Einsatz (ich
"köpfe" bei der Bestückung von Leiterplatten an einem Abend nicht selten an
die 2000 Bauteile- Beinchen mit meinem Elektronik- Seitenschneider...),
bekommt das Gelenk irgendwann "Arthrose", es wackelt. Beim Seitenschneider
besonders ärgerlich, weil die Schneiden jetzt nicht mehr aufeinander
fluchten und das abschneiden feiner Drähte oder Litzen zum regelrechten
"abnagen" eskaliert. Man kann in einem solchen Fall seinen Körner zur Hand
nehmen und dem Gelenkbolzen mittschiffs einen Einschlag verpassen. Jetzt
gibt es die berühmten zwei Möglichkeiten: Zu fest zugeschlagen, dann klemmt
die Zange beim Bewegen, Das wieder lösen ist mit viel Geduld und Einsatz
verbunden, weil man ausser ständigem hin- und herbewegen nichts unternehmen
sollte. Alle anderen Methoden sind nur geeignet, das gute Stück zu
ruinieren. Zu leicht zugeschlagen, dann nochmal auf die selbe Stelle, bis...
ja bis es klemmt. Den exakten Punkt zu erwischen, wo nichts klemmt, das
Gelenk aber trotzdem nicht mehr wackelt, ist wie ein sechser im Lotto. Also
keine gute Methode, dann lieber wackeln lassen? Nein, durchgestecktes
Gewerbe kaufen. Dabei werden die beiden Teile einer Zange nicht einfach nur
aufeinander gelegt und vernietet, sondern die eine Seite durch eine Öffnung
in der anderen Zangenhälfte gesteckt. Das Ganze wird dann noch mit einem
durchgehenden Bolzen fixiert. Selbst wenn das Teil extremsten
Beanspruchungen ausgesetzt wird, hat das Gelenk keine Chance zu wackeln.
Feine Sache, wie man
hier sehen kann.
Autor: Bruno Meudt |
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| 10. Verbindungstechnik |
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| 11. Verbrenner |
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| 12. Maße und Gewichte |
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